Fotos, News und Informationen über "Gorillas (nicht nur) in Zoos"

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Nachwuchs im Krefelder Zoo

Krefeld Der vierte Sohn von Silberrücken Kidogo ist am Mittwochmorgen zur Welt gekommen. Mutter Muna hatte sich im vergangenen Oktober von ihrem Sohn Tambo (7) verabschiedet, der nach Thoiry umgesiedelt ist. Wie gut das Vertrauensverhältnis von Tierpflegern und der Gorilla-Familie im Krefelder Zoo ist, beweist ein Video, das die Geburt von Munas (32 Jahre) jüngsten Sohn zeigt. Der war am Mittwochmorgen zur Welt gekommen. Ein Name für ihn soll in den nächsten Tagen gefunden werden.

Nach Tambo (2013), Pepe (2015) und Boboto (2018) ist der kleine Mann der vierte Sohn von Silberrücken Kidogo (20) und der zweite Nachwuchs für Muna. Sie und ihr Baby sind wohlauf. Die Gorillagruppe nehme ihren Neuzugang nach den ersten Stunden und Tagen sehr gut auf. Besonders der sechsjährige Pepe interessiere sich für sein Halbgeschwisterchen.

Munas erster Sohn Tambo war im vergangenen Oktober in den französischen Zoo Thoiry umgesiedelt, wo der Achtjährige in einer Junggesellen-Gruppe nun lebt. Das war wegen seiner beginnenden Geschlechtsreife nötig. Wenige Tage später hatten Besucher zufälligerweise einen Deckakt von Kidogo und Muna beobachtet und ein Video davon auf Facebook eingestellt.  Die Tragezeit der westlichen Gorilla-Weibchen beträgt 257 Tage. Pünktlich, neun Monate später, kam ihr neuer Nachwuchs zur Welt.


20 Jahre PONGOLAND im Leipziger Zoo

Leider sind nur wenige Zoos bereit, ihre Anlagen auf ähnliche Weise zu verbessern. Allen voran der Tiergarten Nürnberg, der nach dem Tod von FRITZ, LENA und BIANKA lediglich seinem alten Affenhaus einen Neuanstrich gönnte. Immerhin haben mittlerweile alle Zoos, die Gorillas halten ein Außengehege. In Leipzig können sich die Gorillas sogar auf dieser verstecken vor neugierigen Besuchern. Auch hier ist der Tiergarten Nürnberg zu bemängeln. Statt Rückzugsmöglichkeiten präsentiert der Tiergarten "seine" Gorillas auf einem neuen Klettergerüst. Ähnlich wie der Berliner Zoo. Aber immerhin erwägt man jetzt in Berlin, das Affenhaus neu zu gestalten. Hoffentlich wird es keine Beton-Bunker wie in Stuttgart, sondern orientiert sich mehr ans PONGOLAND oder DARWINEUM im Rostocker Zoo. Zudem dürfen wir gespannt sein, wann es in Deutschland die erste Haltung von rein männlichen Tieren gibt. Bisher sind alle deutschen Zoos auf die Zucht von Gorillas ausgelegt. Einzig allein der Saarbrückener Zoo ist davon ausgenommen. Die Gründe sind jedoch nicht im Wollen, deren "Silberrücken IVO" kann keine Kinder zeugen. 

Foto und Text: Heike Arranz Rodriguez 


"Die Unterschiede von Tierrechtlern zu Tierschützern. Du kannst Tierrechtlerin sein ohne Tiere zu schützen. Da aber die meisten Tierrechtler Veganer sind, schützen sie auch Tiere." 
Heike Arranz Rodriguez


Buch: Grund zur Hoffnung von Jane Goodall und Phillip Berman

Grund zur Hoffnung an Ostern: Jane Goodalls wohl bekanntestes Werk ist ein Rückblick auf ihre Zeit bei den Schimpansen von Gombe. Ihre Erinnerungen sind ein bewegendes Plädoyer für den Erhalt unseres Planeten, für die Artenvielfalt und für mehr Güte, Mitgefühl und Respekt gegenüber allen Geschöpfen. Jane Goodall teilt in diesem Buch ihr Denken und ihre Überzeugung und vereint dabei Glauben und Wissenschaft. Zum Osterfest (gültig bis 10.4.) erhaltet Ihr die Autobiographie dieser couragierten Frau als Dankeschön für die Übernahme einer Patenschaft oder Mitgliedschaft. Ihr sichert damit das (Über-)Leben unserer Schützlinge und unterstützt aktiv die Rettung weiterer Tiere in Not. https://janegoodall.de/aktiv-werden/


Uganda: Coronaschutz für Gorillas

Aktuell herrscht große Sorge um die Gesundheit von Gorillas während der Pandemie. Infizieren sich die Primaten mit Covid19, könnte das zur Ausrottung der ganzen Art führen. Das Problem: Gorillas kennen keine soziale Distanz.

Das ERSTE, 28.03.2021 


LENA / © Heike Arranz Rodriguez
LENA / © Heike Arranz Rodriguez

Was bedeutet ein Gähnen bei Gorillas?

FRITZ - *geboren 1963 in Afrika, † August 2018 in einem deutschen Zoo / © Heike Arranz Rodriguez
FRITZ - *geboren 1963 in Afrika, † August 2018 in einem deutschen Zoo / © Heike Arranz Rodriguez

Wusstest du, dass Gorillas durch Verhaltensweisen miteinander kommunizieren? Ein Verhalten kann manchmal als Gähnen falsch verstanden werden. Anders als bei Menschen bedeutet das Gähnen bei Gorillas nicht Schläfrigkeit. Ein Gorilla-Gähnen kann bedeuten, dass der Gorilla bedrückt oder ängstlich ist und manchmal dient es als Warnzeichen oder zur Schaustellung seiner Dominanz.


Nachwuchs im Berliner Zoo ist ein Mädchen und heißt TILLA


Nachwuchs im Berliner Zoo - BIBI bekommt ihr erstes Baby

In der Nacht vom 15. auf den 16. Februar 2021 kam der kleine Gorilla zur Welt. Die Mutter und ihr Nachwuchs sind laut Zoodirektor Andreas Knierim wohlauf.

Nach einer Tragzeit von etwa 8,5 Monaten ist im Zoo Berlin in der Nacht zum 15. Februar ein kleiner Gorilla geboren worden. Es ist das erste Mal in 16 Jahren im Berliner Zoo. „Wir sind wirklich erleichtert, dass der Nachwuchs einen fitten Eindruck macht und sich die Gorilla-Mutter fürsorglich um ihr Jungtier kümmert“, so der Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. 

In der sensiblen Anfangszeit werden nun ausschließlich die Tierpfleger um Revierleiter Christian Aust das Affenhaus betreten. Für Besucher ist das Tierhaus in Zusammenhang mit den Corona-Verordnungen ohnehin geschlossen. „Ruhe und Zurückhaltung sind nun oberstes Gebot“, sagte Knierim weiter. 

Sowohl für die Gorilladame als auch für den Silberrücken Sango (16 Jahre) ist es der erste Nachwuchs. „In den ersten Monaten ist das Jungtier auf die Versorgung durch seine Mutter angewiesen. Gesäugt wird es die ersten vier bis fünf Lebensjahre. Kleine Gorillas können sich von Beginn an am Fell der Mutter festhalten und werden von ihr überall hin mitgetragen, zunächst am Bauch und später auf dem Rücken“, erklärt Zoo-Tierarzt Dr. André Schüle.

Da sich weder Tierpfleger noch Tierärzte dem Nachwuchs nähern, wird kein Geburtsgewicht ermittelt werden. In der Regel wiegen Gorillas bei ihrer Geburt etwa zwei Kilogramm. „Wir konnten erfreulicherweise schon beobachten, wie das Jungtier bei seiner Mutter getrunken hat“, ergänzt Schüle. Das Geschlecht des Jungtiers ist noch nicht bekannt. Auch ein Name steht noch nicht fest. 

(Quelle Text: Berliner Zeitung) 


CHER engagiert sich für BUA NOI

Auf meiner Facebook-Seite habe ich schon öfters über BUA NOI berichtet. Die Gorilladame lebt seit dem Ableben ihres Partners BWANA 2007 alleine in einem Gitterkäfig im obersten Stockwerk eines Einkaufszentrums in Bangkok.  

 

Seit Anfang Dezember 2020 engagiert sich nun Sängerin und Oscar-Preisträgerin CHER für einen Umzug der Gorilladame. So schrieb sie einen eindringlichen Brief an das Thailändische Ministerium, die Tiere in diesem schrecklichen Zoo nicht zu vergessen. Der Minister für Umweltfragen wies die Behauptung zurück, dass die Tiere im "PATA Zoo" ignoriert werden. Man wäre an einer Verbesserung der Tier-Haltung interessiert. 

In einem Interview wies der Zoobesitzer Kanit Sermsirimongkol alle Vorwürfe zurück. Alle Tiere in seinem Zoo wären gut versorgt. CHER twitterte daraufhin, dass sie dem geldgierigen Zoobesitzer wünsche, selbst dort eingesperrt zu sein. Das CHER sehr hartnäckig sein kann, hat sie vor kurzem mit ihrem Engagement für einen allein lebenden Elefanten schon bewiesen. 

 

Hoffentlich nimmt der Druck auf das Ministerium und den Betreiber des Zoos zu. Jeder Gorilla auf dieser Welt hat es verdient Gras unter den Füßen zu spüren und den Himmel über sich. 


Nachwuchs im Frankfurter Zoo

Der kleine ARCO wurde am 7. September 2020 geboren. Er ist das vierte Jungtier der 16-jährigen SHIRA, die eine routinierte und entspannte Mutter ist. Vater ist Silberrücken VIATU (geboren 1998 im Zoo Basel/Schweiz).

„Über die Nachricht, dass in unserem Zoo ein Gorilla-Jungtier zur Welt gekommen ist, habe ich mich gerade in diesen Zeiten sehr gefreut. Es ist wirklich schade, dass man den kleinen ARCO zurzeit wegen der Corona-Pandemie nicht besuchen kann“, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. „Gorilla-Jungtiere haben eine vergleichsweise lange Kindheit und Jugend. Männliche Tiere verlassen erst mit etwa acht bis neun Jahren die Gruppe. Ich bin daher absolut zuversichtlich, dass wir ARCO aufwachsen sehen können.“

Die ersten Monate verbringen Gorilla-Jungtiere ganz nah bei ihrer Mutter, lange werden sie eng am Körper getragen. Mit etwa acht Wochen kann ARCO bereits auf dem Rücken seiner Mutter reiten und hat dadurch einen guten Überblick über sein Gehege und die Artgenossen. „ARCO ist aufmerksam und munter, interessiert sich für die anderen Gruppenmitglieder und schaut sie aufmerksam an. Wer sich ihm nähern darf, wird aber noch von Mutter SHIRA bestimmt, die ihren Nachwuchs beschützt und die neugierige Verwandtschaft auch mal auf Abstand hält“, erzählt Zoodirektor Dr. Miguel Casares.

Gorilla-Jungtiere werden drei bis vier Jahre lang von ihrer Mutter gesäugt. Nach etwa sechs Monaten beginnen sie, auch pflanzliche Nahrung zu fressen. Gorillas ernähren sich hauptsächlich von Früchten, Blättern und Knospen.

Auffällig an ARCO sind seine langen Augenbrauen, die ihm einen freundlichen Gesichtsausdruck verleihen. Die gleichen Augenbrauen hat auch seine große Schwester WELA (geboren 2016).

Westliche Flachlandgorillas leben in kleinen Haremsgruppen von bis zu 20 Tieren. Ein dominantes Männchen führt die Gruppe an, in der neben einigen Weibchen auch Jungtiere verschiedener Altersgruppen zu finden sind. „Wir hoffen, dass ARCO eines Tages seinen eigenen Beitrag zum Erhalt dieser hochbedrohten Tierart leisten kann, zumal der Frankfurter Zoo das Internationale Zuchtbuch (ISB) für die Westlichen Flachlandgorillas führt“, so Casares.

Foto/Text/Video: Homepage des Zoo Frankfurt


Nachwuchs im Tiergarten Nürnberg

Gorilla-Mama LOUNA brachte am 13. Oktober 2020 ein Junges zur Welt. Die 14 Jahre alte Mutter kümmert sich laut Tiergarten fürsorglich um ihren Nachwuchs. "Das Jungtier trinkt gut und wirkt kräftig", berichtet die Stadt Nürnberg.

 

AKONO heißt LOUNAS Nachwuchs. Der Name aus dem Nigerianischen bedeutet so viel wie "ich bin an der Reihe" oder "jetzt bin ich dran". 

 

Foto: Tiergarten Nürnberg/Ramona Such 


Tierpflegerin im Madrider Zoo wird von einem Gorilla-Silberrücken schwer verletzt

Eine 46-jährige Tierpflegerin wurde am Sonntag, den 27. September 2020 von einem 220 kg  schweren Gorilla-Silberrücken im Madrider Zoo attackiert.  

Die erfahrene Tierpflegerin traf bei Routinearbeiten im Innengehege auf den 29-jährigen MALABO. Scheinbar habe sie vergessen eine Tür zu schließen. 

Kollegen betraten die Anlage und schritten mit Ablassen von Feuerlöschern ein. Danach konnte MALABO mit einem Beruhigungspfeil betäubt werden. 

Eine Sprecherin des Zoos, María José Luis, sagte der Nachrichtenagentur EFE, der Gorilla habe sich auf die Tierpflegerin gestürzt, nachdem er sie bei der Vorbereitung des Frühstücks überraschte. 

"Er hat sie geschüttelt, aber ohne all die enorme Kraft zu nutzen, die er mit seinen 200 Kilo Gewicht hat", sagte Luis. Die Tierpflegerin wurde mit schweren Kopfverletzungen und offenen Brüchen am Torso und beiden Armen ins Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand sei ernst. 

In der Erklärung des Zoos heißt es, die Mitarbeiterin habe "einen begrenzten Bereich mit Dreifachtüren" betreten, um die Frühstücksroutine, die Reinigung und die Vorbereitung der Einrichtungen durchzuführen. Die Gründe, warum das Tier Zugang zum "Tatort" hatte, werden selbstverständlich untersucht. 


Neue Junggesellengruppe in Frankreich

Auf Empfehlung des "Europäischen Erhaltungszuchtprogramms - EEP" ist TAMBO (geboren im Krefelder Zoo) in den Zoo Safari de Thoiry/Frankreich gewechselt. 

Dort wird er zukünftig in einer neu zusammengestellten "Junggesellengruppe" leben. Diese ist unter anderem mit WAZUNGU (18 Jahre, Foto), YEBA (8 Jahre) und AYO (8 Jahre) besetzt. 


"Der einzig wahre Ivan" - Wer war Ivan?

IVAN wurde 1962 in der heutigen Demokratischen Republik Kongo in Zentralafrika geboren. Bei der Entbindung war er unterernährt und schwach. Als Ivan zwei Jahre alt war, nahm ihn der Tierpfleger Ruben Johnston zu sich nach Hause und zog ihn dort für die nächsten drei Jahre auf, unterstützt von seiner Frau Lois und ihren Söhnen Danny und Larry. Später wurde er im B&I Circus Store in Tacoma untergebracht, wo er der einzige Gorilla war und, anders als im Film, nicht so viel Kontakt mit den anderen Tieren hatte. Ivan lebte 27 Jahre in seinem Beton- und Stahlgehäuse im B&I Circus Store, bis er 1994 nach dem Einsatz von Tierschutzorganisationen für seine Freilassung von der Familie Irwin dem Woodland Park Zoo in Seattle geschenkt wurde. Kurz später wurde er dauerhaft an den Zoo Atlanta in Georgia ausgeliehen, wo er seine letzten 18 Lebensjahre verbrachte, im Ford African Rain Forest, einem Gehege mit Gras und Bäumen. Hier kam IVAN zum ersten Mal nach 30 Jahren wieder mit anderen Gorillas zusammen.

Am 21. August 2012 starb der 50-jährige IVAN während der Narkose bei einer medizinischen Untersuchung. Bei der Autopsie wurde ein großer Tumor in seiner Brust festgestellt. Ivan war einer der ältesten Gorillas in Gefangenschaft, als er starb. Der Zoo Atlanta kam der Bitte von Iwans ursprünglichen Besitzern nach, seine sterblichen Überreste einäschern zu lassen und nach Tacoma zurückzubringen. Am 26. Oktober 2016 wurde vor dem Haupteingang des Point Defiance Zoos eine 270 kg schwere Bronzestatue von IVAN enthüllt.

(Text/Quelle: WIKIPEDIA) 


Emotionaler PETA-Spot

Allein in Deutschland gibt es ca. 100 Gorillas in Zoos. Auswildern geht nicht. - Schon allein deshalb, weil kein geeigneter Lebensraum in der Natur vorhanden ist.

Aber dennoch berührt mich dieser Werbespot sehr, denn alle Menschenaffen in den Zoos sind täglich "uns Menschen ausgeliefert". Da wird wie wild gegen die Scheiben geklopft, gerufen werden nicht nur "uga uga-Laute" sondern Ausdrücke, die jenseits von Gut und Böse sind. Es wird mit Blitz fotografiert. Die beliebtesten Tiere für Selfies im Zoo sind die Menschenaffen. Es werden "Küsschen an der Scheibe verteilt" oder man zeigt auch schon mal seine Brust den Tieren. Die Toleranz der Menschenaffen ist nicht unendlich. Sie werfen mit allem was sie in die Hand bekommen oder springen an die Scheiben. Viele sind aber auch abgestumpft und schauen die Besucher "stoisch" an und das nicht nur minutenlang, sondern ständig in der gleichen Position. 
Angeblich haben die Menschenaffen in der Corona-Krise die Zoobesucher vermisst! Sicherlich ist da etwas Wahres dran, denn die Zoogänger sind das beste und günstigste Mittel um die Langeweile der Tiere zu unterbrechen. 

Statt utopische Ziele wie "Freiheit" zu propagandieren müssen realistische Modelle erstellt werden. Zum Beispiel ausreichend große Innengehege auf denen die Tiere sich zurückziehen können. Das Beschäftigungsprogramm muss weiterhin ausgebaut werden. 

Den Zoobesuchern muss seitens der Zoos vermittelt werden, dass sie "nur Gast" im Leben eines Zootieres sind und nicht deren Mittelpunkt.  

Gorillas im Zoo müssen sich wie Gorillas verhalten und nicht wie die Affen, die davor stehen! Nur dann sind sie Botschafter für ihre Artgenossen in der Natur. 


Gorilla-Skulptur in New York wirbt für den Artenschutz der Tiere in der Natur

Foto: Christina Horsten / dpa
Foto: Christina Horsten / dpa

Das als "Gillie und Marc" (Gillie und Marc Schattner) bekannte britisch-australische Künstlerduo demonstriert mit einer Gorilla-Skulptur für den Schutz der vom Aussterben bedrohten Primaten. Die größte Bronzegorilla-Statue der Welt wurde in Zusammenarbeit mit dem Dian Fossey Gorilla Fund und dem WWF geschaffen. Die Skulptur wurde in Australien gegossen und nach New York verschifft, eine Reise, die einige Wochen dauerte. Sie wird bis Juli 2021 in New York zu sehen sein. 

Die riesige Hand der Skulptur ist ein Symbol für Freundschaft und Liebe und nicht um zu dominieren oder zu zerstören. - Damit charakterisiert sie die wahre Natur der Gorillas. 

Wer mehr über die Arbeit von "Gillie and Marc" erfahren möchte, die sich auch für andere Tierarten in der Natur "stark machen", sollte unbedingt deren Homepage besuchen. Auch ein Besuch auf die Facebook-Seite der beiden Künstler ist sehr interessant. 

 


Wilderer muss für 11 Jahre in Haft

Foto: Uganda Wildlife Authority
Foto: Uganda Wildlife Authority

RAFIKI war 25 Jahre alt. Der Menschenaffe wurde Anfang Juni tot und mit tiefen Speerwunden im Körper im Bwindi-Impenetrable-Nationalpark im Südwesten Ugandas gefunden. Nun wurde sein Mörder vor Gericht verurteilt. 

Wie die Wildschutzbehörde "Ugandan Wildlife Authority" mitteilt, muss ein Mann namens Byamukama Felix für das Töten des Berggorillas ins Gefängnis. Der Wilderer wird damit nicht nur für seine Tat an dem vom Aussterben bedrohten Primaten bestraft. Denn er wurde auch noch mit dem Fleisch eines Buschschweins und einer Antilope erwischt. Dafür erwartet ihn nun eine Haftstrafe von insgesamt elf Jahren.

Das Kurioseste an dem Fall war die Ausrede des Verurteilten: Er beteuerte, dass er nach einem Angriff des Gorillas nur aus Notwehr gehandelt hätte. Allerdings hätte er den Nationalpark gar nicht erst betreten und damit auch nicht in die Nähe des Tieres kommen dürfen. Die ugandische Wildschutzbehörde begrüßt das Urteil: "Wir sind erleichtert, dass RAFIKI Gerechtigkeit widerfahren ist", heißt es in der Pressemeldung.

Der Silberrücken war Anführer einer ganzen Gruppe seiner Artgenossen, umso schwerer wiegt nun sein Verlust. Insbesondere da es weltweit nur noch knapp 1000 Berggorillas gibt. Die Population dieser Art des Menschenaffen hatte sich in den letzten Jahren zwar etwas erholt, dennoch gelten sie nach wie vor als vom Aussterben bedroht.

Viele Menschen, die zurzeit illegal Jagd auf die Primaten machen, handeln aber offenbar auch aus Not heraus. Wegen des Coronavirus reisen aktuell keine Touristen nach Uganda und so fehlt vielen Einheimischen Arbeit, Geld und Nahrung.

 

Text von Michael Herold erschienen bei tag 24


Lebensraum am Limit

Einen sehr nachdenklich stimmenden Dokumentarfilm über die Berggorillas in Afrika zeigt ARTE unter dem Titel: "Gorillas unter Stress". 

Die Zahl der Berggorillas ist auf über 1000 Individuen angestiegen. Ein toller Erfolg für den Artenschutz!

Mittlerweile wird die Anzahl der Gorillas jedoch zum Problem für die Tiere. Die Forscher heute sehen andere Verhaltensweisen als es Dian Fossey beschrieb. Die Gorilla-Familien wuchsen zu riesigen Gruppen an. Der Lebensraum blieb jedoch gleich. Immer mehr Gorilla-Gruppen entstanden. Es kommt zu Kämpfen unter den Silberrücken. So ist der "Infantizid" (Fachausdruck für das Töten von Nachkommen der eigenen Art) um das 5fache gestiegen.

Die Gorillas haben mit immer neuen Auslösern von Stress zu tun. Schon allein Hitze bedingt durch den Klimawandel bereitet den Tieren Probleme. Der Kontakt mit Menschen weitet sich aus. Dabei kommt es zu "Interessenkonflikten". Ist der Artenschutz wie er heute betrieben wird bei den Gorillas vielleicht "zuviel des Guten"? Immer mehr Forscher, Ranger, Bauern und Touristen leben "Tür an Tür" mit den Gorillas. Man befürchtet das die Gorillas bald in einem "wilden Zoo" leben könnten. 

Die Wissenschafts-Dokumentation von Susanne Krauß zeigt in beeindruckenden Bildern aus Ruanda und Uganda das Leben der letzten freilebenden Berggorillas und präsentiert provozierende Erkenntnisse der erfolgreichen Schutzbemühungen. Am Ende steht die Frage nach der Zukunft des Zusammenlebens von Mensch und Tier.

Automatische Videowiedergabe
Automatische Videowiedergabe

"Der einzig wahre Ivan" - Ab 11. September 2020 zu sehen bei Disney+

Seit dem 11. September 2020 (eigentlich sollte der Film im August in den deutschen Kinos starten) kann man diesen Familien-Film, basierend auf einem Roman von von Katherine Applegate (übersetzt im Knesebeck Verlag erschienen) auf Disney+ streamen. 

Die Geschichte ist aus der Sicht eines Gorillas geschrieben, der in einem Glaskäfig in einem Einkaufszentrum lebt. Sein Leben im Dschungel vermisst er kaum, und er ist zufrieden. Seine Freunde sind die alte Elefantendame Stella, die trotz der chronischen Verletzung in einem Bein regelmäßig in den täglichen Shows auftritt, den streunende Hund Bob und Julia, die kleine Tochter des Tierpflegers. Ivans große Leidenschaft ist die Kunst. Er schafft Bilder, die vom Eigentümer der Mall verkauft werden. Als mit Ruby, dem Elefantenbaby, eine neue Attraktion in die Mall kommt, wird Ivan aus seiner Lethargie gerissen. Ruby soll gemeinsam mit Stella leben und von ihr neue Tricks lernen. Kurz bevor Stella ihrer Krankheit erliegt und stirbt, bittet sie Ivan, sich um Ruby zu kümmern. Nach ihrem Tod beginnt Ivan, sich an sein Leben vor der Big Top Mall zu erinnern und daran, wie es ist, frei zu sein. Während der Besitzer Mack versucht, Ruby zu trainieren, erlebt Ivan erstmals den Missbrauch, dem sie ausgesetzt ist. Er beginnt Bilder von den Lebensbedingungen im Zoo zu malen, die sie außerhalb der Big Top Mall aufstellen. Die Menschen, die diese sehen, beginnen gegen die Behandlung der Tiere zu protestieren, Ermittler werden zur Big Top Mall geschickt, die daraufhin geschlossen wird.

>>> Quelle: WIKIPEDIA 


Das Jane Goodall Institut Deutschland erhebt ausdrücklich Einspruch gegen die Behauptung, Jane Goodall unterstütze den Neubau des Affenhauses in Krefeld

Zwei deutsche Zeitungen behaupteten, dass Jane Goodall die Wiederaufbaupläne des Krefelder Zoos unterstütze. In einem Interview mit Tierärztin Ulrike Beckmann vom Jane-Goodall-Institut widerspricht diese einer solchen Aussage seitens der 

"Die Äußerungen dürften nicht als indirekte Unterstützung für den Neuaufbau eines Affenparks in Krefeld gedeutet werden; im Gegenteil. Goodall lehne solche Projekte ab."

Beckmann, die selbst das alte Affenhaus in Krefeld kannte erhebt sogar Vorwürfe an den Krefelder Zoo:

"Es war in der Silvesternacht niemand da, der die Affen in ihrem Haus beaufsichtigt hat. Jeder Hunde- und Katzenbesitzer sitzt in der Silvesternacht bei seinem Tier und betreut es bis hin zur Verabreichung von Psychopharmaka; Pferdebesitzer sitzen in den Ställen und schieben Wache – und bei den in jeder Hinsicht wertvollen Menschenaffen guckt keiner?"

Schade, dass man dieses interessante Interview von Jens Voss nicht öffentlich sehen kann.

Man muss die Zeitung abonnieren. Lohnt sich aber in diesem Fall.


NEUES VOM GORILLA-NACHWUCHS IM ROSTOCKER ZOO

KWAME ist inzwischen Vater geworden im Rostocker Zoo/ Foto: Heike Arranz Rodriguez
KWAME ist inzwischen Vater geworden im Rostocker Zoo/ Foto: Heike Arranz Rodriguez

Wie geht es KESHA und MOYO?

... und welche der beiden Gorilla-Damen ist vorsichtiger mit ihrem Sprössling?

Hier berichten die Tierpfleger Neues vom Gorilla-Nachwuchs im Zoo Rostock.


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