Fotos, News und Informationen über "Gorillas (nicht nur) in Zoos"

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SCHORSCH stirbt mit 50 Jahren

SCHORSCH stirbt mit 50 Jahren im Loro Parque/Teneriffa. Geboren wurde er im Tiergarten Nürnberg und war ein Sohn von FRITZ. 27 Jahre lang lebte er im Loro Parque in einer Männer-Gruppe. Die letzten Jahre jedoch verbrachte der erblindete Gorilla alleine in einem Innengehege mit einer kleinen Außenanlage, abgetrennt von der eigentlichen Gorillagrupppe.

 

>>> Bericht über den Tod von SCHORSCH in der spanischen Presse 


Hund im Gorillagehege

Ein streunender Hund aus San Diego hat ein echtes Abenteuer erlebt. Der Vierbeiner hatte sich in ein Gorilla-Gehege verirrt. Er kam schadlos aus dieser Situation heraus. Bisher sind alle Eindringlinge auf Gorilla-Außenanlagen fast verletzungsfrei aus solcher prekären Lage herausgekommen. Im Gegenteil, sehr viel kleinere Tiere wecken scheinbar sogar die sanfte Seite eines Gorillas. So verbrachte ein Buschbaby 2018 zwei Stunden in einem eingezäunten Gorillagehege. Der mächtige Gorillasilberrücken berührte das kleine Äffchen immer wieder sanft und entließ es unverletzt aus seinem Gehege. 

>>> Kamerun: Riesiger Gorilla spielt mit winzigem Buschbaby - Bing video

>>> Eindringling ohne Ausweg: Gorilla jagt verirrten Hund durch Gehege - n-tv.de

 


Gorilla Dame DIAN wurde im April eingeschläfert

Sie war erblindet und litt zum Schluss unter starken Schmerzen: Gorilla-Weibchen Dian aus dem Zoo Frankfurt ist im Alter von 33 Jahren gestorben. Wie der Zoo nun mitteilte, wurde Dian schon am 21. April eingeschläfert. Ein artgerechtes Leben in der Gruppe sei ihr nicht mehr möglich gewesen.

"Die Entscheidung, das Gorilla-Weibchen einzuschläfern, war nicht leicht", sagte Zoodirektorin Christina Geiger. Ein internes Gremium, die Veterinärbehörden und Gorillaexperten des europäischen Zooverbandes seien zu dem Schluss gekommen, dass eine Einschläferung unausweichlich sei, "um dem Tier zukünftiges Leiden zu ersparen". Dian sei in ihrer vertrauten Umgebung eingeschläfert worden.

Der Menschenaffe war im Januar 1989 im Burgers Zoo im niederländischen Arnheim geboren worden und lebte seit 1995 in Frankfurt. Dort brachte Dian fünf Jungtiere zur Welt - unter anderem gebar sie im März 2018 Zwillinge, was bei Gorillas sehr selten ist. Bei Besuchern war sie bekannt und beliebt.

Unzumutbare Belastung durch Augenkrankheit

Zuletzt aber bemerkten die Pflegerinnen und Pfleger des Frankfurter Zoos, dass Dian sich immer häufiger zurückzog und offenbar unter Kopfschmerzen litt, wie der Tierpark weiter mitteilte. Angesichts ihrer Symptome vermuteten sie demnach eine Augenkrankheit. Eine Untersuchung habe ergeben, dass Dian durch eine Entzündung der inneren Augenhaut eine irreversible Erblindung erlitten hatte. Ein mit der Entzündung einhergehendes Glaukom, auch als Grüner Star bekannt, habe die starken Schmerzen verursacht.

Für Dian bedeutete das, dass sie, auch aus Sicherheitsgründen, nur noch im Innenbereich und damit von der Gruppe getrennt hätte gehalten werden können. Das hätte nach Darstellung des Zoos für das äußerst sozial lebende Gorilla-Weibchen eine unzumutbare Belastung dargestellt.

Quelle: hessenschau.de/Max Sprick


Zweijähriger Gorilla MOYO im Zoo Rostock trotz OP gestorben

Foto: Kerstin Genilke
Foto: Kerstin Genilke

Rostock (dpa/mv) - Der zweijährige Gorillajunge Moyo ist in der Nacht auf Montag nach einer Operation gestorben. Das im Zoo Rostock geborene Jungtier habe an schweren Darmwandveränderungen gelitten, teilte der Zoo am Dienstag mit. "Die Gorillagruppe konnte am Montag Abschied vom kleinen Moyo nehmen. Auch das Zooteam ist traurig und bestürzt über den Tod des kleinen fröhlichen Gorillajungen", sagte Zoodirektorin Antje Angeli.

Aufgefallen war die Erkrankung den Angaben zufolge bereits im März, als Moyo plötzlich das Essen verweigerte. Nach umfangreichen Untersuchungen wurde die Diagnose gestellt und Moyo in der vergangenen Woche in der Tierklinik Rostock am Darm operiert. Dem Zoo zufolge starb er trotz der Bemühungen aufgrund der Veränderungen im Darm und daraus folgenden Erkrankungen anderer Organe.

Durch weitere histologische Untersuchungen will man weitere Klarheit über den Verlauf der letztlich tödlichen Erkrankung bekommen. Nach Moyos Tod leben im Zoo Rostock noch acht Gorillas in zwei Gruppen. 
Text: dpa


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FRITZ, DER GORILLA

Als Jenny von Sperber Fritz zum ersten Mal begegnet, lässt der Gorilla sie nicht aus den Augen. Er ist damals schon über 50 Jahre alt, aber immer noch sehr charismatisch. Für die Journalistin ist klar: Sie will alles über das Leben von Fritz herausfinden. Geboren 1963, kam er 1966 als Wildfang von Kamerun nach Deutschland. Zu dieser Zeit waren Menschenaffen in Europa noch Seltenheiten, mussten mit Löffeln essen und bekamen Hammelfleisch zu Mittag. Als der Handel mit wilden Gorillas endlich verboten wurde, war Fritz schon mehrfacher Vater.

Diese faszinierende Gorilla-Familiensaga erzählt nicht nur das bewegte Leben von Fritz, sondern zeigt auch die Entwicklung in europäischen Zoos im Umgang mit Menschenaffen auf. Sicher ist heute vieles deutlich besser geworden. Doch es bleiben Fragen, zum Beispiel, was es mit uns Menschen macht, wenn wir unsere nächsten Verwandten hinter Glas bestaunen. Und: Ist es überhaupt noch zeitgemäß, Menschenaffen einzusperren?

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FATOU, der älteste Gorilla der Welt feiert im Berliner Zoo ihren 65. Geburtstag

Unsere Gorilla-Seniorin feiert heute ihren 65. Geburtstag und gilt damit als ältester Gorilla der Welt. Die traditionelle Geburtstagstorte durfte auch in diesem Jahr nicht fehlen. Das Geburtstagmahl ist für Fatou immer etwas ganz Besonderes.

„Der Tortenboden besteht aus Reis, für die Dekoration haben wir Quark, Gemüse und Obst verwendet“, erklärt Revierleiter Christian Aust. „Für ihr außergewöhnlich hohes Alter ist Fatou eine ausgesprochen rüstige alte Dame mit einem gesunden Appetit. Wir freuen uns jeden Tag, dass sie bei uns ist und hoffen, noch einige Geburtstage mit ihr feiern zu dürfen.“

Doch so viele verschiedene Obstsorten zusammen mit Reis und Quark bekommt das Leckermaul nur einmal im Jahr. Genau wie Menschen dürfen sich auch Gorillas nicht von zu vielen süßen Leckereien ernähren. Obst enthält sehr viel Fruchtzucker, deshalb steht fast ausschließlich Gemüse auf dem Speiseplan. (Text/Bild: Zoo Berlin via Facebook)


Warum haben Gorillas in der Natur häufig schwarze Zähne?

Das hängt mit ihrer Nahrungsaufnahme zusammen. Viele ihrer Pflanzen, die sie aufnehmen enthalten besonders viele Tannine, die die Zähne verfärben. Dieses Phänomen des Zähne Verfärbens kommt auch bei Menschen vor, die besonders viel Kaffee, Wein oder Tee trinken.

 

Die Tannine (von franz. tanin Gerbstoff) sind pflanzliche Gerbstoffe, die in einigen bedecktsamigen Stauden, Sträuchern und Baumblättern und anderen Pflanzenteilen besonders der Tropen und Subtropen weit verbreitet sind und von pflanzenfressenden Säugetieren aufgenommen werden. Diese Verbindungen haben eine molare Masse von 500–3000 g/mol. Als Monomer tritt häufig die Gallussäure auf.

Tannine gehören zu den so genannten quantitativen pflanzlichen Sekundärstoffen. Sie haben im Gegensatz zu qualitativen Wirkstoffen (Alkaloiden) ein weiteres Abwehrspektrum gegen Pflanzenfresser (Herbivore), da sie wahrscheinlich hauptsächlich die Verdauung beeinflussen, indem sie Proteine deaktivieren. (lt. WIKIPEDIA)


SCHORSCH wird 50 Jahre alt im Loro Parque auf Teneriffa

Der Loro Parque feierte diese Woche den 50. Geburtstag des emblematischen Gorillas Schorsch, des ältesten der Gruppe, der in den Einrichtungen des besten Zoos der Welt lebt. Zur Feier des Tages haben seine Halter einen leckeren Obst- und Geleekuchen und ein Gemüsefest zubereitet.

Schorsch wurde am 3. März 1972 geboren und ist der Sohn von Fritz, dem ältesten Gorilla Europas, der 2018 im Alter von 55 Jahren starb. Er kam 1994 aus dem Nürnberger Zoo in den Loro Parque und gewann auf Teneriffa dank seines Charmes und seiner Ausstrahlung die Zuneigung und Sympathie aller Besucher des Parks.

Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters hat Schorsch die Sehschärfe verloren, was ihn jedoch nicht daran hindert, seine Umweltanreicherung durch Berührung zu lokalisieren.

 

Vollständiger Artikel / Fotos & Text: Loro Parque


GASIRA und UZURI wechseln aus deutschen Zoos nach Belgien

Tschöö, „Gasira“. Unsere fast 12-jährige Flachland Gorilla-Dame lebt nun im Pairi Daiza Zoo in Brugelette, Belgien. Der Transport hier aus Köln am vergangenen Donnerstag ging reibungslos über die Bühne. Einer unserer Tierpfleger aus dem Urwaldhaus begleitete „Gasira“. Er war bis Sonntag dabei, um sie beim Einleben beobachten und den Tierpflegern dort Näheres zu ihren Vorlieben und Charaktereigenschaften weitergeben zu können. Der Pairi Daiza Zoo baut aktuell gemäß der Europäischen Erhaltungsprogramme (EEP) eine Zuchtgruppe auf, um durch Reservepopulation in Zoos den Schutz der vom Aussterben bedrohten Art zu unterstützen. „Gasira“ macht den Anfang zusammen mit „Uzuri“, einem Weibchen, das ebenfalls am Donnerstag aus dem Zoo Duisburg in den Pairi Daiza Zoo wechselte. Das Kennenlernen von „Gasira“ und „Uzuri“ verlief ruhig und entspannt, was uns sehr freut. Später soll ein Männchen die Gruppe verstärken. Alles Gute, „Gasira“! Auf dem Foto seht Ihr die beiden Damen auf ihrer neuen Anlage.

Text: Kölner Zoo / Foto: Zoo Duisburg


Ältester männlicher Gorilla stirbt mit 61 Jahren

Der älteste männliche Gorilla der Welt ist tot: Der Menschenaffe mit dem Namen OZZIE starb im Alter von 61 Jahren, wie der Zoo Atlanta im US-Staat Georgia mitteilte.

"Unsere Herzen sind gebrochen, weil eine Legende von uns gegangen ist", twitterte der Zoo. Der Westliche Flachlandgorilla sei von seinen Pflegern leblos aufgefunden worden. Die Todesursache sei noch nicht bekannt. Er habe aber bereits in den vergangenen Tagen an Appetitlosigkeit und Schwellungen im Gesicht gelitten. OZZIE sei der drittälteste Gorilla der Welt gewesen.

(Text: t-online.) 


Tötung oder Kastration - Geheime Dokumente offenbaren Pläne der europäischen Zoos

In europäischen Zoos und Tierparks leben dagegen so viele dieser Gorillas, dass es eng wird. Männliche Tiere werden ab einem bestimmten Alter oft getrennt von jüngeren und weiblichen Artgenossen gehalten. Zoobetreiber erwägen deshalb, männliche Flachlandgorillas zu töten, berichtet der »Guardian«. Das gehe aus bislang geheimen Dokumenten der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) hervor.

Kastration und Keulung – also das gezielte Töten – seien Optionen, um die Überpopulation in den Zoos zu reduzieren, heißt es in den Papieren des Verbands. Aktuell leben demnach 463 solcher Gorillas in den knapp 70 EAZA-Zoos, 212 davon seien männlich. »Aus biologischer Sicht« sei die Tötung das beste Mittel berichtet der Spiegel.

 

Bereits 2020 habe ich auf dieses Thema auf meiner Homepage unter dem Titel: "Wie sieht die Zukunft von Gorillas in europäischen Zoos aus? aufgegriffen. Meine Meinung ist, dass weder Tötung von Tieren noch Kastration einen Ausweg aus diesem Dilemma führen. Die Zoos sollten weniger züchten und es sollten mehr Gruppen mit nur männlichen Tieren zusammen geführt werden. Reine männliche Gorilla-Gruppen haben sich als durchaus attraktiv herausgestellt. Beispiele hierfür sind der Loro Parque/Spanien oder Schmiding/Österreich. Es kann nicht angehen, dass man in 14 von 15 deutschen Zoos "züchtet" aber keine Männergruppe existiert. Abgaben nach Asien sind nur bedingt gutzuheißen, da sie nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn" hochgezogen werden.

Einen positiven Schritt macht der Krefelder Zoo mit seinem geplanten "Affenpark".

Im Bauabschnitt 1 wird ein multifunktionales Menschenaffenhaus gebaut, das aus zwei Abteilungen besteht, die jeweils mit einer großräumigen Außenanlage verbunden sind. Hier wird die neu aufzubauende Gruppe der Schimpansen leben, deren Gründertiere die beiden den Brand überlebenden Schimpansen Bally und Limbo sein werden. Desweiteren werden pubertäre männliche Gorillas, die aus der Zuchtgruppe entwöhnt wurden („Junggesellengruppe“) und eine mit den Gorillas zu vergesellschaftete Meerkatzen- oder Mangabenart hier gehalten. Die Kostenschätzung für Planung und Bau beläuft sich auf rund zehn Millionen Euro, bei zeitigem Baubeginn 2022 könnte das Projekt 2023 abgeschlossen werden. Davon trägt der Zoo mindestens 5 Millionen aus eigenen Mitteln. (lt. Facebook-Eintrag vom 11.11.2021) 


Deutsche Gorillas ziehen nach Indien um

THABO und DEMBA, beide Gorillas im Allwetterzoo Münster geboren wechselten bereits im August 2021 in den Mysuru Zoo. Der Mysuru Zoo - SRI CHAMARAJENDRA ZOO ist der einzige Zoo Indiens, der Gorillas beherbergt. Die European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) und Gorilla European Endangered Species Programme (EEP) haben sich bereit erklärt, die Gorillas nach einer hartnäckigen und langwierigen Korrespondenz nach Indien zu vermitteln.

"Die Gehegeanlagen sind natürlich und wurden nach internationalen Standards entworfen, und wir haben uns auf den Komfort, die Sicherheit und die Hygiene der Primaten konzentriert", fügte ein Sprecher des Zoos hinzu.

18 Jahre lang lebte dort ein einzelner Gorilla namens POLO. Ein Wildfang, der von 1974 bis 1992 im Leipziger Zoo lebte. Eigentlich wollte der Zoo nach seinen Ableben ein Pärchen, nun sind jedoch die beiden jungen Herren nach Indien gekommen.


Nachwuchs im Krefelder Zoo

Krefeld Der vierte Sohn von Silberrücken Kidogo ist am Mittwochmorgen zur Welt gekommen. Mutter Muna hatte sich im vergangenen Oktober von ihrem Sohn Tambo (7) verabschiedet, der nach Thoiry umgesiedelt ist. Wie gut das Vertrauensverhältnis von Tierpflegern und der Gorilla-Familie im Krefelder Zoo ist, beweist ein Video, das die Geburt von Munas (32 Jahre) jüngsten Sohn zeigt. Der war am Mittwochmorgen zur Welt gekommen. Ein Name für ihn soll in den nächsten Tagen gefunden werden.

Nach Tambo (2013), Pepe (2015) und Boboto (2018) ist der kleine Mann der vierte Sohn von Silberrücken Kidogo (20) und der zweite Nachwuchs für Muna. Sie und ihr Baby sind wohlauf. Die Gorillagruppe nehme ihren Neuzugang nach den ersten Stunden und Tagen sehr gut auf. Besonders der sechsjährige Pepe interessiere sich für sein Halbgeschwisterchen.

Munas erster Sohn Tambo war im vergangenen Oktober in den französischen Zoo Thoiry umgesiedelt, wo der Achtjährige in einer Junggesellen-Gruppe nun lebt. Das war wegen seiner beginnenden Geschlechtsreife nötig. Wenige Tage später hatten Besucher zufälligerweise einen Deckakt von Kidogo und Muna beobachtet und ein Video davon auf Facebook eingestellt.  Die Tragezeit der westlichen Gorilla-Weibchen beträgt 257 Tage. Pünktlich, neun Monate später, kam ihr neuer Nachwuchs zur Welt.


20 Jahre PONGOLAND im Leipziger Zoo

Leider sind nur wenige Zoos bereit, ihre Anlagen auf ähnliche Weise zu verbessern. Allen voran der Tiergarten Nürnberg, der nach dem Tod von FRITZ, LENA und BIANKA lediglich seinem alten Affenhaus einen Neuanstrich gönnte. Immerhin haben mittlerweile alle Zoos, die Gorillas halten ein Außengehege. In Leipzig können sich die Gorillas sogar auf dieser verstecken vor neugierigen Besuchern. Auch hier ist der Tiergarten Nürnberg zu bemängeln. Statt Rückzugsmöglichkeiten präsentiert der Tiergarten "seine" Gorillas auf einem neuen Klettergerüst. Ähnlich wie der Berliner Zoo. Aber immerhin erwägt man jetzt in Berlin, das Affenhaus neu zu gestalten. Hoffentlich wird es keine Beton-Bunker wie in Stuttgart, sondern orientiert sich mehr ans PONGOLAND oder DARWINEUM im Rostocker Zoo. Zudem dürfen wir gespannt sein, wann es in Deutschland die erste Haltung von rein männlichen Tieren gibt. Bisher sind alle deutschen Zoos auf die Zucht von Gorillas ausgelegt. Einzig allein der Saarbrückener Zoo ist davon ausgenommen. Die Gründe sind jedoch nicht im Wollen, deren "Silberrücken IVO" kann keine Kinder zeugen. 

Foto und Text: Heike Arranz Rodriguez 


"Die Unterschiede von Tierrechtlern zu Tierschützern. Du kannst Tierrechtlerin sein ohne Tiere zu schützen. Da aber die meisten Tierrechtler Veganer sind, schützen sie auch Tiere." 
Heike Arranz Rodriguez


Buch: Grund zur Hoffnung von Jane Goodall und Phillip Berman

Grund zur Hoffnung an Ostern: Jane Goodalls wohl bekanntestes Werk ist ein Rückblick auf ihre Zeit bei den Schimpansen von Gombe. Ihre Erinnerungen sind ein bewegendes Plädoyer für den Erhalt unseres Planeten, für die Artenvielfalt und für mehr Güte, Mitgefühl und Respekt gegenüber allen Geschöpfen. Jane Goodall teilt in diesem Buch ihr Denken und ihre Überzeugung und vereint dabei Glauben und Wissenschaft. Zum Osterfest (gültig bis 10.4.) erhaltet Ihr die Autobiographie dieser couragierten Frau als Dankeschön für die Übernahme einer Patenschaft oder Mitgliedschaft. Ihr sichert damit das (Über-)Leben unserer Schützlinge und unterstützt aktiv die Rettung weiterer Tiere in Not. https://janegoodall.de/aktiv-werden/


Uganda: Coronaschutz für Gorillas

Aktuell herrscht große Sorge um die Gesundheit von Gorillas während der Pandemie. Infizieren sich die Primaten mit Covid19, könnte das zur Ausrottung der ganzen Art führen. Das Problem: Gorillas kennen keine soziale Distanz.

Das ERSTE, 28.03.2021 


LENA / © Heike Arranz Rodriguez
LENA / © Heike Arranz Rodriguez

Was bedeutet ein Gähnen bei Gorillas?

FRITZ - *geboren 1963 in Afrika, † August 2018 in einem deutschen Zoo / © Heike Arranz Rodriguez
FRITZ - *geboren 1963 in Afrika, † August 2018 in einem deutschen Zoo / © Heike Arranz Rodriguez

Wusstest du, dass Gorillas durch Verhaltensweisen miteinander kommunizieren? Ein Verhalten kann manchmal als Gähnen falsch verstanden werden. Anders als bei Menschen bedeutet das Gähnen bei Gorillas nicht Schläfrigkeit. Ein Gorilla-Gähnen kann bedeuten, dass der Gorilla bedrückt oder ängstlich ist und manchmal dient es als Warnzeichen oder zur Schaustellung seiner Dominanz.


Nachwuchs im Berliner Zoo ist ein Mädchen und heißt TILLA


Nachwuchs im Berliner Zoo - BIBI bekommt ihr erstes Baby

In der Nacht vom 15. auf den 16. Februar 2021 kam der kleine Gorilla zur Welt. Die Mutter und ihr Nachwuchs sind laut Zoodirektor Andreas Knierim wohlauf.

Nach einer Tragzeit von etwa 8,5 Monaten ist im Zoo Berlin in der Nacht zum 15. Februar ein kleiner Gorilla geboren worden. Es ist das erste Mal in 16 Jahren im Berliner Zoo. „Wir sind wirklich erleichtert, dass der Nachwuchs einen fitten Eindruck macht und sich die Gorilla-Mutter fürsorglich um ihr Jungtier kümmert“, so der Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. 

In der sensiblen Anfangszeit werden nun ausschließlich die Tierpfleger um Revierleiter Christian Aust das Affenhaus betreten. Für Besucher ist das Tierhaus in Zusammenhang mit den Corona-Verordnungen ohnehin geschlossen. „Ruhe und Zurückhaltung sind nun oberstes Gebot“, sagte Knierim weiter. 

Sowohl für die Gorilladame als auch für den Silberrücken Sango (16 Jahre) ist es der erste Nachwuchs. „In den ersten Monaten ist das Jungtier auf die Versorgung durch seine Mutter angewiesen. Gesäugt wird es die ersten vier bis fünf Lebensjahre. Kleine Gorillas können sich von Beginn an am Fell der Mutter festhalten und werden von ihr überall hin mitgetragen, zunächst am Bauch und später auf dem Rücken“, erklärt Zoo-Tierarzt Dr. André Schüle.

Da sich weder Tierpfleger noch Tierärzte dem Nachwuchs nähern, wird kein Geburtsgewicht ermittelt werden. In der Regel wiegen Gorillas bei ihrer Geburt etwa zwei Kilogramm. „Wir konnten erfreulicherweise schon beobachten, wie das Jungtier bei seiner Mutter getrunken hat“, ergänzt Schüle. Das Geschlecht des Jungtiers ist noch nicht bekannt. Auch ein Name steht noch nicht fest. 

(Quelle Text: Berliner Zeitung) 


CHER engagiert sich für BUA NOI

Auf meiner Facebook-Seite habe ich schon öfters über BUA NOI berichtet. Die Gorilladame lebt seit dem Ableben ihres Partners BWANA 2007 alleine in einem Gitterkäfig im obersten Stockwerk eines Einkaufszentrums in Bangkok.  

 

Seit Anfang Dezember 2020 engagiert sich nun Sängerin und Oscar-Preisträgerin CHER für einen Umzug der Gorilladame. So schrieb sie einen eindringlichen Brief an das Thailändische Ministerium, die Tiere in diesem schrecklichen Zoo nicht zu vergessen. Der Minister für Umweltfragen wies die Behauptung zurück, dass die Tiere im "PATA Zoo" ignoriert werden. Man wäre an einer Verbesserung der Tier-Haltung interessiert. 

In einem Interview wies der Zoobesitzer Kanit Sermsirimongkol alle Vorwürfe zurück. Alle Tiere in seinem Zoo wären gut versorgt. CHER twitterte daraufhin, dass sie dem geldgierigen Zoobesitzer wünsche, selbst dort eingesperrt zu sein. Das CHER sehr hartnäckig sein kann, hat sie vor kurzem mit ihrem Engagement für einen allein lebenden Elefanten schon bewiesen. 

 

Hoffentlich nimmt der Druck auf das Ministerium und den Betreiber des Zoos zu. Jeder Gorilla auf dieser Welt hat es verdient Gras unter den Füßen zu spüren und den Himmel über sich. 


Nachwuchs im Frankfurter Zoo

Der kleine ARCO wurde am 7. September 2020 geboren. Er ist das vierte Jungtier der 16-jährigen SHIRA, die eine routinierte und entspannte Mutter ist. Vater ist Silberrücken VIATU (geboren 1998 im Zoo Basel/Schweiz).

„Über die Nachricht, dass in unserem Zoo ein Gorilla-Jungtier zur Welt gekommen ist, habe ich mich gerade in diesen Zeiten sehr gefreut. Es ist wirklich schade, dass man den kleinen ARCO zurzeit wegen der Corona-Pandemie nicht besuchen kann“, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. „Gorilla-Jungtiere haben eine vergleichsweise lange Kindheit und Jugend. Männliche Tiere verlassen erst mit etwa acht bis neun Jahren die Gruppe. Ich bin daher absolut zuversichtlich, dass wir ARCO aufwachsen sehen können.“

Die ersten Monate verbringen Gorilla-Jungtiere ganz nah bei ihrer Mutter, lange werden sie eng am Körper getragen. Mit etwa acht Wochen kann ARCO bereits auf dem Rücken seiner Mutter reiten und hat dadurch einen guten Überblick über sein Gehege und die Artgenossen. „ARCO ist aufmerksam und munter, interessiert sich für die anderen Gruppenmitglieder und schaut sie aufmerksam an. Wer sich ihm nähern darf, wird aber noch von Mutter SHIRA bestimmt, die ihren Nachwuchs beschützt und die neugierige Verwandtschaft auch mal auf Abstand hält“, erzählt Zoodirektor Dr. Miguel Casares.

Gorilla-Jungtiere werden drei bis vier Jahre lang von ihrer Mutter gesäugt. Nach etwa sechs Monaten beginnen sie, auch pflanzliche Nahrung zu fressen. Gorillas ernähren sich hauptsächlich von Früchten, Blättern und Knospen.

Auffällig an ARCO sind seine langen Augenbrauen, die ihm einen freundlichen Gesichtsausdruck verleihen. Die gleichen Augenbrauen hat auch seine große Schwester WELA (geboren 2016).

Westliche Flachlandgorillas leben in kleinen Haremsgruppen von bis zu 20 Tieren. Ein dominantes Männchen führt die Gruppe an, in der neben einigen Weibchen auch Jungtiere verschiedener Altersgruppen zu finden sind. „Wir hoffen, dass ARCO eines Tages seinen eigenen Beitrag zum Erhalt dieser hochbedrohten Tierart leisten kann, zumal der Frankfurter Zoo das Internationale Zuchtbuch (ISB) für die Westlichen Flachlandgorillas führt“, so Casares.

Foto/Text/Video: Homepage des Zoo Frankfurt


Nachwuchs im Tiergarten Nürnberg

Gorilla-Mama LOUNA brachte am 13. Oktober 2020 ein Junges zur Welt. Die 14 Jahre alte Mutter kümmert sich laut Tiergarten fürsorglich um ihren Nachwuchs. "Das Jungtier trinkt gut und wirkt kräftig", berichtet die Stadt Nürnberg.

 

AKONO heißt LOUNAS Nachwuchs. Der Name aus dem Nigerianischen bedeutet so viel wie "ich bin an der Reihe" oder "jetzt bin ich dran". 

 

Foto: Tiergarten Nürnberg/Ramona Such 


Tierpflegerin im Madrider Zoo wird von einem Gorilla-Silberrücken schwer verletzt

Eine 46-jährige Tierpflegerin wurde am Sonntag, den 27. September 2020 von einem 220 kg  schweren Gorilla-Silberrücken im Madrider Zoo attackiert.  

Die erfahrene Tierpflegerin traf bei Routinearbeiten im Innengehege auf den 29-jährigen MALABO. Scheinbar habe sie vergessen eine Tür zu schließen. 

Kollegen betraten die Anlage und schritten mit Ablassen von Feuerlöschern ein. Danach konnte MALABO mit einem Beruhigungspfeil betäubt werden. 

Eine Sprecherin des Zoos, María José Luis, sagte der Nachrichtenagentur EFE, der Gorilla habe sich auf die Tierpflegerin gestürzt, nachdem er sie bei der Vorbereitung des Frühstücks überraschte. 

"Er hat sie geschüttelt, aber ohne all die enorme Kraft zu nutzen, die er mit seinen 200 Kilo Gewicht hat", sagte Luis. Die Tierpflegerin wurde mit schweren Kopfverletzungen und offenen Brüchen am Torso und beiden Armen ins Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand sei ernst. 

In der Erklärung des Zoos heißt es, die Mitarbeiterin habe "einen begrenzten Bereich mit Dreifachtüren" betreten, um die Frühstücksroutine, die Reinigung und die Vorbereitung der Einrichtungen durchzuführen. Die Gründe, warum das Tier Zugang zum "Tatort" hatte, werden selbstverständlich untersucht. 


Neue Junggesellengruppe in Frankreich

Auf Empfehlung des "Europäischen Erhaltungszuchtprogramms - EEP" ist TAMBO (geboren im Krefelder Zoo) in den Zoo Safari de Thoiry/Frankreich gewechselt. 

Dort wird er zukünftig in einer neu zusammengestellten "Junggesellengruppe" leben. Diese ist unter anderem mit WAZUNGU (18 Jahre, Foto), YEBA (8 Jahre) und AYO (8 Jahre) besetzt. 


"Der einzig wahre Ivan" - Wer war Ivan?

IVAN wurde 1962 in der heutigen Demokratischen Republik Kongo in Zentralafrika geboren. Bei der Entbindung war er unterernährt und schwach. Als Ivan zwei Jahre alt war, nahm ihn der Tierpfleger Ruben Johnston zu sich nach Hause und zog ihn dort für die nächsten drei Jahre auf, unterstützt von seiner Frau Lois und ihren Söhnen Danny und Larry. Später wurde er im B&I Circus Store in Tacoma untergebracht, wo er der einzige Gorilla war und, anders als im Film, nicht so viel Kontakt mit den anderen Tieren hatte. Ivan lebte 27 Jahre in seinem Beton- und Stahlgehäuse im B&I Circus Store, bis er 1994 nach dem Einsatz von Tierschutzorganisationen für seine Freilassung von der Familie Irwin dem Woodland Park Zoo in Seattle geschenkt wurde. Kurz später wurde er dauerhaft an den Zoo Atlanta in Georgia ausgeliehen, wo er seine letzten 18 Lebensjahre verbrachte, im Ford African Rain Forest, einem Gehege mit Gras und Bäumen. Hier kam IVAN zum ersten Mal nach 30 Jahren wieder mit anderen Gorillas zusammen.

Am 21. August 2012 starb der 50-jährige IVAN während der Narkose bei einer medizinischen Untersuchung. Bei der Autopsie wurde ein großer Tumor in seiner Brust festgestellt. Ivan war einer der ältesten Gorillas in Gefangenschaft, als er starb. Der Zoo Atlanta kam der Bitte von Iwans ursprünglichen Besitzern nach, seine sterblichen Überreste einäschern zu lassen und nach Tacoma zurückzubringen. Am 26. Oktober 2016 wurde vor dem Haupteingang des Point Defiance Zoos eine 270 kg schwere Bronzestatue von IVAN enthüllt.

(Text/Quelle: WIKIPEDIA) 


Emotionaler PETA-Spot

Allein in Deutschland gibt es ca. 100 Gorillas in Zoos. Auswildern geht nicht. - Schon allein deshalb, weil kein geeigneter Lebensraum in der Natur vorhanden ist.

Aber dennoch berührt mich dieser Werbespot sehr, denn alle Menschenaffen in den Zoos sind täglich "uns Menschen ausgeliefert". Da wird wie wild gegen die Scheiben geklopft, gerufen werden nicht nur "uga uga-Laute" sondern Ausdrücke, die jenseits von Gut und Böse sind. Es wird mit Blitz fotografiert. Die beliebtesten Tiere für Selfies im Zoo sind die Menschenaffen. Es werden "Küsschen an der Scheibe verteilt" oder man zeigt auch schon mal seine Brust den Tieren. Die Toleranz der Menschenaffen ist nicht unendlich. Sie werfen mit allem was sie in die Hand bekommen oder springen an die Scheiben. Viele sind aber auch abgestumpft und schauen die Besucher "stoisch" an und das nicht nur minutenlang, sondern ständig in der gleichen Position. 
Angeblich haben die Menschenaffen in der Corona-Krise die Zoobesucher vermisst! Sicherlich ist da etwas Wahres dran, denn die Zoogänger sind das beste und günstigste Mittel um die Langeweile der Tiere zu unterbrechen. 

Statt utopische Ziele wie "Freiheit" zu propagandieren müssen realistische Modelle erstellt werden. Zum Beispiel ausreichend große Innengehege auf denen die Tiere sich zurückziehen können. Das Beschäftigungsprogramm muss weiterhin ausgebaut werden. 

Den Zoobesuchern muss seitens der Zoos vermittelt werden, dass sie "nur Gast" im Leben eines Zootieres sind und nicht deren Mittelpunkt.  

Gorillas im Zoo müssen sich wie Gorillas verhalten und nicht wie die Affen, die davor stehen! Nur dann sind sie Botschafter für ihre Artgenossen in der Natur. 


Wilderer muss für 11 Jahre in Haft

Foto: Uganda Wildlife Authority
Foto: Uganda Wildlife Authority

RAFIKI war 25 Jahre alt. Der Menschenaffe wurde Anfang Juni tot und mit tiefen Speerwunden im Körper im Bwindi-Impenetrable-Nationalpark im Südwesten Ugandas gefunden. Nun wurde sein Mörder vor Gericht verurteilt. 

Wie die Wildschutzbehörde "Ugandan Wildlife Authority" mitteilt, muss ein Mann namens Byamukama Felix für das Töten des Berggorillas ins Gefängnis. Der Wilderer wird damit nicht nur für seine Tat an dem vom Aussterben bedrohten Primaten bestraft. Denn er wurde auch noch mit dem Fleisch eines Buschschweins und einer Antilope erwischt. Dafür erwartet ihn nun eine Haftstrafe von insgesamt elf Jahren.

Das Kurioseste an dem Fall war die Ausrede des Verurteilten: Er beteuerte, dass er nach einem Angriff des Gorillas nur aus Notwehr gehandelt hätte. Allerdings hätte er den Nationalpark gar nicht erst betreten und damit auch nicht in die Nähe des Tieres kommen dürfen. Die ugandische Wildschutzbehörde begrüßt das Urteil: "Wir sind erleichtert, dass RAFIKI Gerechtigkeit widerfahren ist", heißt es in der Pressemeldung.

Der Silberrücken war Anführer einer ganzen Gruppe seiner Artgenossen, umso schwerer wiegt nun sein Verlust. Insbesondere da es weltweit nur noch knapp 1000 Berggorillas gibt. Die Population dieser Art des Menschenaffen hatte sich in den letzten Jahren zwar etwas erholt, dennoch gelten sie nach wie vor als vom Aussterben bedroht.

Viele Menschen, die zurzeit illegal Jagd auf die Primaten machen, handeln aber offenbar auch aus Not heraus. Wegen des Coronavirus reisen aktuell keine Touristen nach Uganda und so fehlt vielen Einheimischen Arbeit, Geld und Nahrung.

 

Text von Michael Herold erschienen bei tag 24


Lebensraum am Limit

Einen sehr nachdenklich stimmenden Dokumentarfilm über die Berggorillas in Afrika zeigt ARTE unter dem Titel: "Gorillas unter Stress". 

Die Zahl der Berggorillas ist auf über 1000 Individuen angestiegen. Ein toller Erfolg für den Artenschutz!

Mittlerweile wird die Anzahl der Gorillas jedoch zum Problem für die Tiere. Die Forscher heute sehen andere Verhaltensweisen als es Dian Fossey beschrieb. Die Gorilla-Familien wuchsen zu riesigen Gruppen an. Der Lebensraum blieb jedoch gleich. Immer mehr Gorilla-Gruppen entstanden. Es kommt zu Kämpfen unter den Silberrücken. So ist der "Infantizid" (Fachausdruck für das Töten von Nachkommen der eigenen Art) um das 5fache gestiegen.

Die Gorillas haben mit immer neuen Auslösern von Stress zu tun. Schon allein Hitze bedingt durch den Klimawandel bereitet den Tieren Probleme. Der Kontakt mit Menschen weitet sich aus. Dabei kommt es zu "Interessenkonflikten". Ist der Artenschutz wie er heute betrieben wird bei den Gorillas vielleicht "zuviel des Guten"? Immer mehr Forscher, Ranger, Bauern und Touristen leben "Tür an Tür" mit den Gorillas. Man befürchtet das die Gorillas bald in einem "wilden Zoo" leben könnten. 

Die Wissenschafts-Dokumentation von Susanne Krauß zeigt in beeindruckenden Bildern aus Ruanda und Uganda das Leben der letzten freilebenden Berggorillas und präsentiert provozierende Erkenntnisse der erfolgreichen Schutzbemühungen. Am Ende steht die Frage nach der Zukunft des Zusammenlebens von Mensch und Tier.

Automatische Videowiedergabe
Automatische Videowiedergabe

"Der einzig wahre Ivan" - Ab 11. September 2020 zu sehen bei Disney+

Seit dem 11. September 2020 (eigentlich sollte der Film im August in den deutschen Kinos starten) kann man diesen Familien-Film, basierend auf einem Roman von von Katherine Applegate (übersetzt im Knesebeck Verlag erschienen) auf Disney+ streamen. 

Die Geschichte ist aus der Sicht eines Gorillas geschrieben, der in einem Glaskäfig in einem Einkaufszentrum lebt. Sein Leben im Dschungel vermisst er kaum, und er ist zufrieden. Seine Freunde sind die alte Elefantendame Stella, die trotz der chronischen Verletzung in einem Bein regelmäßig in den täglichen Shows auftritt, den streunende Hund Bob und Julia, die kleine Tochter des Tierpflegers. Ivans große Leidenschaft ist die Kunst. Er schafft Bilder, die vom Eigentümer der Mall verkauft werden. Als mit Ruby, dem Elefantenbaby, eine neue Attraktion in die Mall kommt, wird Ivan aus seiner Lethargie gerissen. Ruby soll gemeinsam mit Stella leben und von ihr neue Tricks lernen. Kurz bevor Stella ihrer Krankheit erliegt und stirbt, bittet sie Ivan, sich um Ruby zu kümmern. Nach ihrem Tod beginnt Ivan, sich an sein Leben vor der Big Top Mall zu erinnern und daran, wie es ist, frei zu sein. Während der Besitzer Mack versucht, Ruby zu trainieren, erlebt Ivan erstmals den Missbrauch, dem sie ausgesetzt ist. Er beginnt Bilder von den Lebensbedingungen im Zoo zu malen, die sie außerhalb der Big Top Mall aufstellen. Die Menschen, die diese sehen, beginnen gegen die Behandlung der Tiere zu protestieren, Ermittler werden zur Big Top Mall geschickt, die daraufhin geschlossen wird.

>>> Quelle: WIKIPEDIA 


NEUES VOM GORILLA-NACHWUCHS IM ROSTOCKER ZOO

KWAME ist inzwischen Vater geworden im Rostocker Zoo/ Foto: Heike Arranz Rodriguez
KWAME ist inzwischen Vater geworden im Rostocker Zoo/ Foto: Heike Arranz Rodriguez

Wie geht es KESHA und MOYO?

Hier berichten die Tierpfleger Neues vom Gorilla-Nachwuchs im Zoo Rostock.


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